Wanderausstellung Bayerischer Landtag am AKG
In einem festlichen Rahmen fand im Armin-Knab-Gymnasium in Kitzingen die Eröffnung der Wanderausstellung „Bayerischer Landtag“ statt. Nachdem die Ausstellung in den vergangenen Jahren bereits in fast allen unterfränkischen Landkreisen zu sehen war, macht sie nun auf Initiative des Landtagsabgeordneten Günther Felbinger erstmals in Kitzingen Halt.
Das Armin-Knab-Gymnasium präsentierte sich dabei als motivierter Gastgeber und verlieh der Veranstaltung mit musikalischen Einlagen der schuleigenen Big Band eine feierliche Stimmung.
In ihrer Begrüssungsrede bedankte sich die Schulleiterin Frau OStDin Margit Hofmann bei dem Abgeordneten dafür und hieß die zahlreichen Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Kirche in dem Kitzinger Gymnasium willkommen.
Es freue sie, dass der Abgeordnete das Armin-Knab-Gymnasium als Ausstellungsort für die Wanderausstellung ausgewählt habe. Bei rund 3.000 Schülern, die sich täglich über den Campus bewegen, sei die Schule der ideale Ort, um die Ausstellung einer Vielzahl von Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen zu präsentieren. Im gleichen Zug lud Hofmann auch die anderen Kitzinger Schulen dazu ein, der Ausstellung im AKG einen Besuch abzustatten. Das erklärte Ziel Felbingers, mit der Wanderausstellung der Politikverdrossenheit junger Menschen entgegenzuwirken begrüsste die Schulleiterin, mahnte aber zugleich an, dass eine Ausstellung allein dies nicht leisten könne. Vielmehr sehe sie es als einen Auftrag an den der Abgeordneten und seine Landtagskollegen, sich entsprechend in ihrer politischen Arbeit für die Belange junger Menschen einzusetzen und sich damit auch deren Vertrauen zu verdienen.
Diese Aufforderung griff der Abgeordnete sogleich in seiner Festrede auf und betonte, dass Bürgernähe keine leere Worthülse bleiben dürfe. Insbesondere die neuen digitalen Kommunikationsdienste sehe er als eine Chance für Politiker, mit den Bürgern in Kontakt zu treten und zugleich besser ansprechbar zu sein: „Gerade junge Menschen nutzen solche Kommunikationsformen mit großer Selbstverständlichkeit, daran könnte sich so mancher Politiker ruhig mal ein Beispiel nehmen.“
Die Wanderausstellung sei in Sachen neue Medien auf der Höhe der Zeit: Sie basiere auf dem Gedanken möglichst viele Informationen mit wenig Text nachhaltig zu vermitteln und dabei zeitgemäße technische, optische und elektronische Mittel einzusetzen. So gibt es neben den herkömmlichen Schautafeln auch zwei Monitore mit Power-Point-Präsentationen sowie ein Internetterminal, über das die Website des Bayerischen Landtags aufgerufen werden kann. Das Internetangebot des Landtags biete zudem ein breites Spektrum für Schüler, sei es in Form von Foliensätzen für Referate oder dem allseits beliebten Planspiel „Bayerischer Landtag“. Zur Teilnahme hieran ermunterte Felbinger die Schüler des AKG, schließlich sei dies eine gute Möglichkeit, die parlamentarischen Abläufe kennen- und verstehen zu lernen: „Nur wer die Spielregeln der parlamentarischen Demokratie kennt, kann sich auch an ihr beteiligen!“ so der Abgeordnete.
Auch der stellvertretende Landrat Paul Streng zeigte sich in seinem Grußwort mehr als erfreut darüber, dass nun ein Kitzinger Gymnasium die Wanderausstellung beherbergen dürfe. Es sei wichtig, dass das Parlament als Volksvertretung auch außerhalb der Mauern des Maximilianeums vorgestellt und in die von München weit entfernten Regionen Bayerns gebracht werde. Beim anschließenden Stehempfang nutzten Schüler wie Lehrer des AKG die
Gelegenheit, mit dem Abgeordneten sowie den anwesenden Kommunalpolitikern ins Gespräch zu kommen.