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Gestaltete Übergänge am Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen


Der Übergang von etwas Vertrautem zu etwas Neuem stellt eine große Herausforderung dar, vor allem für Kinder und Jugendliche. Daher wird solchen Übergängen zunehmend mehr Beachtung geschenkt. Bereits seit einigen Jahren verfolgt daher das Armin-Knab-Gymnasium das Ziel, seinen Schülerinnen und Schülern den Übergang in ihre neue  Bildungseinrichtungen zu erleichtern.

Die Schule hat aus diesem Grund zwei Unterstützungssysteme für seine Neuankömmlinge eingerichtet. Zum einen werden die neuen Fünftklässler das gesamte erste Schuljahr von Tutoren betreut, zum anderen wird ein reger Erfahrungsaustausch mit den abgebenden Grundschulen gepflegt.


Verantwortungsbewusste Jugendliche aus der 9. und 10. Jahrgangsstufe werden gezielt auf ihre Tutorentätigkeit vorbereitet und durch mehrtägige Seminar-veranstaltungen ausgebildet. Zudem üben die Tutoren ihr Amt in der Regel zwei  Jahre aus, so dass die erfahrenen immer auch Ratgeber und Ansprechpartner für die

neuen Tutoren sind.

Ansprechpartner sind die Tutoren natürlich auch für ihre „Schützlinge“. Ob in den Pausen oder in den zahlreichen Veranstaltungen wie beispielsweise Schulhaus-Rallye, Sportveranstaltungen Nikolausaktion, Unterstufenfasching, Filmabend oder Lesenacht – die Älteren haben immer ein offenes Ohr für die Jüngeren. Selbst bei Wandertagen und Schullandheimaufenthalten begleiten die Tutoren ihre Klassen und unterstützen so auch die Klassenleiter.

Die Tutoren haben sich zum Ziel gesetzt, dass sich die neuen „AKG-ler“ möglichst schnell an ihrer Schule wohl fühlen.


Das zweite Unterstützungssystem des Armin-Knab-Gymnasium betrifft die Kollegen der Unterstufe sowie vieler benachbarter Grundschulen. Dabei lernen sich die Lehrkräfte kennen und tauschen sich über methodisch-didaktische Inhalte aus.

Dazu gehören gegenseitige Hospitationstage, um nicht nur über den Unterricht zu sprechen, sondern diesen auch zu erleben. Wie wird der Unterrichtsalltag tatsächlich gestaltet? Nur mit der Kenntnis über die andere Schulart können vorbereitende, anknüpfende und weiterführende Maßnahmen umgesetzt werden.

Dazu gehören auch konkrete „Fallbesprechungen“. Wie haben sich einzelne Schüler tatsächlich entwickelt, welche Erwartungen wurden erfüllt? Gerade der Übertritt in der 4. Jahrgangsstufe ist für die Schullaufbahn von großer Bedeutung und stellt für die Grundschullehrkräfte eine immense Verantwortung dar. Dieser kann man sicherlich nur gerecht werden, wenn man weiß, was auf die Schülerinnen und Schüler zukommt.

Ziel dieses vielfältigen Erfahrungsaustausches ist es, dass der Übergang durch die gegenseitige Wahrnehmung der unterschiedlichen Kompetenzen erleichtert wird.


Wie wichtig das Gelingen des Übergangs von der Grundschule an die weiterführenden Schulen für die gesamte schulische Schullaufbahn – und damit für den erfolgreichen Berufsfindungsprozess und Lebensweg überhaupt ist, zeigt auch die Tatsache, dass das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus seit dem Schuljahr 2008/09 Grundschullehrkräfte in allen 5. Jahrgangsstufen an den staatlichen Realschulen und Gymnasien einsetzt.

Diese sogenannten „Lotsen“ unterstützen die Schülerinnen und Schüler in den neu eingeführten Intensivierungsstunden vor allem in den Kernfächern Deutsch und Mathematik. Mit vertrauten Methoden knüpfen sie an das Lernen und Arbeiten der Grundschulzeit an und tragen so ihren Teil dazu bei, dass der Spruch des österreichischen Pädagogen und Schriftstellers Ernst Ferstl tatsächlich auch zutrifft:

„Wir müssen oft neu anfangen, aber nur selten von vorne.“



Kathrin Riehle

"Verirren tu ich mich nicht mehr"

Kennenlerntag - Das Armin-Knab-Gymnasium öffnete 149 Schülern und ihren Eltern die Türen


Lehrer, Schüler und Eltern haben zu Beginn des Schuljahres eines gemeinsam: Für alle beginnt ein neuer Abschnitt des Lebens, ein neues Schulkapitel - klar, dass manch einer da ziemlich aufgeregt ist. Eine willkommene Gelegenheit, alle und alles kennen zu lernen, bot das Kitzinger Armin-Knab-Gymnasium (AKG).

Eine der neuen Schülerinnen ist Franziska  Ehrbar aus Brück. Sie nutzte den Kennenlerntag gern, denn:  „In den Ferien war ich ganz schön aufgeregt. Im Gymnasium musst Du schon a bissel mehr lernen, dachte ich mir.“ Auch Hanna Weber aus Dettelbach sah sich in den neuen Räumlichkeiten um, nahm an Aktionen und Spielen teil. „Die Schule ist so groß, es gibt viele Klassenzimmer und Lehrer, die man nicht kennt“, meinte sie.

Durch ihren Bruder Paul kennt die zehnjährige Franka Heckelsmüller aus Brück das AKG zwar schon, sie inspizierte die Zimmer jedoch ebenfalls genau: „Am ersten Tag hatte ich die Toilette gesucht, ansonsten war alles prima. Toll finde ich, dass es in der Offenen Ganztagsschule, also am Nachmittag, für uns einen ‚Chill-Raum’ gibt und Hüpfstäbe zum Ausleihen gibt es auch.“

Zusammen mit weiteren 146 Neuankömmlingen am AKG besichtigten die drei Mädchen mit ihren Familien nicht nur ihre Schule, sondern freuten sich auch, dass die Neunt- und Zehntklässler sich als "Tutoren" betätigten. Nachdem Schulleiterin Margit Hofmann sowie der Elternbeirat die Gäste begrüßt hatten, kümmerten sich die Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe besonders um die Fünftklässler und boten zahlreiche Spiele und Mitmachaktionen an. Während die "Neuen" also im mit Schule und Mitschülern warm wurden - im wahrsten Sinn des Wortes -, konnten sich die Eltern unterhalten oder Informationen über die Schule bei den Klassenlehrern einholen; auch für viele von ihnen beginnt ja ein neues Schulkapitel.

Ein gut bestücktes Kuchenbuffet versüßte allen den gemeinsamen Nachmittag.

„Jetzt sind wir hier zwar die Kleinsten von den Schülern, aber verirren tu ich mich nicht mehr“, freute sich Neu-AKGlerin Alisa Leiner aus Kitzingen.



      Informationen zum

Übertritt Schuljahr 12/13

          an das AKG

                           Bitte auf

             „Übertritt Schuljahr 12/13“

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