P Seminar
Inklusion
„Armin-Knab Gymnasium und St. Martin Schule ziehen gemeinsam ein Projekt auf – wird das funktionieren? Diese Frage stellten wir, das P-Seminar um Frau Gerhard, uns am Anfang des Schuljahres 2011. Die Idee war, ein Projekt zu organisieren, bei dem wir uns sozial engagieren und anderen Menschen helfen konnten. Vielfältige Projektvorschläge wurden gemacht, vom Besuch eines Mehrgenerationenhauses bis zu Nachmittagsgestaltung mit alten Menschen. Schließlich einigten wir uns darauf, auf jeden Fall mit Kindern arbeiten zu wollen, und die Wahl fiel auf die nahe gelegene St. Martin Schule. Zusammen mit Herrn Pianka, der schon im Rahmen des Sportangebots „Inklusion“ Kontakt zu Herrn Bayer, dem Leiter der St. Martin Schule, hatte, stellten wir unser Projekt auf die Beine. Anfangs waren wir noch etwas unsicher, wie das Projekt verlaufen würde und ob wir mit den Kindern richtig umgehen und zurechtkommen würden. Wir verabredeten Termine, an denen wir den Nachmittag für und mit den Schülern gestalten wollten. In den folgenden Stunden bereiteten wir die Workshop vor, aus welchen die Schüler auswählen sollten, an welchem sie teilnehmen wollten. Zustandegekommen sind schließlich 2 Kunstgruppen, die Bastelstunden vorbereiteten, und eine Tanz und eine Singgruppe, die gemeinsam mit den Schülern musizieren und Tänze einstudieren wollten. Beim ersten Besuch der in die Marshall Heights verlegten Schule führten uns einige Schüler durch das provisorische Schulhaus und gaben uns Einblicke in ihren Schulalltag. Anschließend teilten sich die verschiedenen Gruppen für die Workshops ein. Und an dieser Stelle begann unser eigentliches Projekt: Von nun an besuchten wir regelmäßig Montag- oder Mittwochnachmittags die St. Martin Schüler und begannen mit unseren Projekten. Anfangs war es noch etwas ungewohnt, aber schon bald gewöhnten wir uns an den Umgang mit den Kindern und der Spaß wuchs rasch. Die Kinder wurden von Mal zu Mal aufgeschlossener, und zeigten uns, dass sie Spaß an der Sache hatten. Etwa 12 Mal haben wir uns bis zum Abschluss der Zusammenarbeit getroffen. Als „Finale“ präsentierten wir unsere Projekte alle zusammen, den Schulleitungen der beiden Schulen und allen Teilnehmern. Der Applaus und die begeisterten Gesichter der Kinder waren die perfekte Belohnung für alles, was während des Projektes nicht reibungslos ablief.
Jetzt, nach dem letzten Treffen und der Präsentation können wir getrost sagen:
Ja, es hat funktioniert und wir würden jederzeit wieder mitmachen!