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Helfen kann so lecker sein…

Die Klasse 6C hat durch einen engagierten Kuchenverkauf Spendengelder für die Erdbebenopfer in Haiti gesammelt. „Die Idee kam von den Schülern selbst, die sehr betroffen über Berichte aus Haiti waren“, sagt Klassenlehrerin Michaela Lindner-Berndt, „Mit großem einem Eifer wurde gebacken, Plakate gemalt und Durchsagen

organisiert.“ Zu kaufen gab es auch selbst erfundene AKG-Taler, eine Backspezialität, welche die Schulleiterin Margit Hofmann, selbst begeistert von der Arbeit der Schülerinnen und Schüler, sogleich probierte. Bei der Aktion kamen über 250 Euro zusammen, die jetzt an die Hilfsorganisationen gespendet werden.

Michaela Lindner-Berndt

Bewerbertraining – Assessmentcenter  für die 9. Jahrgangsstufe

Seminar zum “Start in das Berufsleben”

Auch in diesem Schuljahr fand für die Jahrgangsstufe 9 A-D das Bewerbertraining  statt, für dessen Durchführung  wieder Herr Kelber von der Gesundheitskasse AOK Würzburg für vier Termine gewonnen werden konnte, der in wie bisher gewohnt souveräner und professioneller Weise unsere Schülerinnen und Schüler einen gesamten Vormittag auf dieses Projekt fokussieren konnte.

Im Sinne einer möglichst frühzeitigen Bewerbung und bestmöglichen Vorbereitung auf das Berufspraktikum, das Bestandteil des Lehrplans in Wirtschaft und Recht ist, wurde das Assessment Center bereits auf den Oktober gelegt.

Ziel der sechsstündigen Seminare ist das Zusammenwirken von Schule und Externen mit den Schwerpunkten - Systematische Bewerbung , Vorstellungsgespräch und  Einstellungstest - zu intensivieren und  die verständlichen Schwellenängste der Schülerinnen und Schüler zu mindern.

Dies geschieht einerseits durch Einüben von Vorstellungsgesprächen, die mittels Videoaufnahmen unmittelbar reflektiert und beurteilt werden, wodurch die Teilnehmer mit dem ihnen noch ungewohntem Umfeld der Arbeitswelt vertraut gemacht werden. Andererseits wird durch Einstellungstests ihre Belastbarkeit  nachvollziehbar gemacht und an konkreten Aufgabenstellungen Lösungen im Team erarbeitet, um die in der heutigen Arbeitswelt unerlässliche Teamfähigkeit zu fordern und zu fördern.

Das Praktikum findet  für die gesamte Jahrgangsstufe in der letzten Schulwoche vor den Osterferien statt.


R. Federlein

Projekttag der Klasse 8a: Sinne erleben


Am Mittwoch, 08.12.2010, fuhren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a gemeinsam mit ihrer Klassenleiterin Frau Schäfer und Studienreferendarin Frau Pfannes mit dem Zug nach Nürnberg.

Vom Hauptbahnhof fuhren wir mit der U-Bahn direkt zum „Turm der Sinne“. Wie der Name bereits verrät, werden in diesem Museum die Sinne des Menschen den Besuchern sehr direkt präsentiert. In diesem interaktiven Hands-on-Museum in einem historischen Nürnberger Stadtmauerturm erwartete die SchülerInnen ein ganz besonderes Sinneserlebnis. Interessant an diesem Museum sind die Möglichkeiten, alle Sinne einzusetzen und vieles anzufassen und auszuprobieren.

Nachdem die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt war, ging es los:

Im ersten Stock ist ein „schiefer Raum“. Der Raum wirkte aus bestimmten Perspektiven rechteckig und verschob die Größenverhältnisse; man kann in diesem Raum vom Zwerg zum Riesen werden: Die Kleineren der Klasse waren in diesem Raum somit die Größten.

Im zweiten Stock ging es mit Riechen und Schmecken weiter. Durch das Riechen an verschiedenen Geruchsdöschen (Vanille, Bittermantel, Chanel No 5, Rosenholz, usw.) stellten die Schüler fest, dass sie manche Gerüche zwar kennen, aber häufig nicht benennen konnten. Die Schüler konnten mit Hilfe von Geschmacksstäbchen auf ihrer Zunge süß, salzig, sauer, bitter und den japanischen Geschmack urnami schmecken.

Im nächsten Stockwerk des Turms ging es um Sehen und Hören: so ist es gar nicht einfach, einen Faden in ein Nadelöhr einzufädeln, wenn man dazu nur ein Auge benutzen darf….

Im vorletzten Stockwerk wurde den Schülern der Homunkulus vorgestellt. Der Homunkulus ist die seltsame Figur eines Menschen mit riesigem Kopf, gigantischen Händen und Füßen, aber sehr dünnen Armen und Beinen. Anhand der verschiedenen Größen der einzelnen Körperteile wird dargestellt, wo die Berührungsempfindungen des menschlichen Körpers im Gehirn angelegt und größenmäßig repräsentiert sind.

Im obersten Stockwerk konnte dann u.a. der Gleichgewichtssinn erprobt werden.

Sowohl die Schüler als auch die begleitenden Lehrkräfte waren vom Turm der Sinne begeistert. Im Anschluss konnten die Schüler in Kleingruppen noch zum nahegelegenen Christkindlesmarkt oder auch durch die Nürnberger Innenstadt bummeln, bevor es im überfüllten Regionalexpress wieder zurück nach Kitzingen ging.


Katharina Schäfer

Fair gehandelte Produkte am AKG


Seit Ende 2010 können am AKG Waren aus dem Fairen Handel gekauft werden.

Termine und Infos finden Sie auf: www.fair-akg.bplaced.net/

                                                              Schulsanitäter am AKG


Erste Minuten sind meist entscheidend für den Erfolg einer Hilfeleistung. Aus diesem Grunde hat sich das Armin-Knab-Gymnasium in Kitzingen in Zusammenarbeit mit dem BRK-Jugendrotkreuz Kitzingen entschlossen, einen Schulsanitätsdienst (SSD) einzurichten. 16 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 bis 10 wurden mithilfe eines Erste Hilfekurses und vielen praktischen Übungen auf die neue Aufgabe vorbereitet. Angeleitet wurden sie hierbei von Herrn David Stadtelmeyer (BRK-Kitzingen). Zum Schluss des Kurses, den die Schüler z. T. in ihrer Freizeit absolvierten, überreichte Bastian Scheibenberger, der Leiter der Schularbeit im Jugendrotkreuz im Kreisverband Kitzingen, die nötige Grundausstattung. Mithilfe von zwei Einsatztaschen und passender Kleidung, können die Schulsanitäter nun ihre zukünftige Aufgabe in Angriff nehmen.

Die Schulleiterin, Frau Hofmann, bedankte sich bei den Schülern für ihre Bereitschaft, sich als Sanitäter im Schulleben des AKG für ihre Mitschüler einzubringen.

Das Bild zeigt die Gruppe mit (von links):  Bastian Scheibenberger (Leiter der Schularbeit im BRK-Jugendrotkreuz Kitzingen), David Stadtelmeyer  (Ausbilder im BRK-Kreisverband), Katharina Wimmer (Leiterin des Schulsanitätsdienstes am AKG) und OStDin Hofmann (Schulleiterin).



Katharina Wimmer


Girls’ und Boys’ Day am AKG


Am 14.4.2011, dem bundesweiten Girls’ und Boys’ Day, fanden auch dieses Jahr wieder viele Aktionen innerhalb und außerhalb der Schule statt, die die betreuenden Lehrer Frau Härtling-Hobitz und Herr Florian Hauck

in enger Kooperation mit dem Landratsamt Kitzingen organisierten. Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen hatten sich künstlerisch mit der Frage „Wie sehe ich mich in 20 Jahren?“ auseinandergesetzt und präsentierten ihre liebevoll gestalteten Exponate in einer kleinen Ausstellung in der Aula. Für die 6. Klassen waren vom Landratsamt Referenten aus verschiedenen sozialen Bereichen eingeladen worden. Die verschiedenen Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit Themen wie z.B. Mut-mach-Kurs für Jungs oder „... des Lebens Lauf“ für die Mädchen.

Die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe durften den Arbeitsplatz ihrer Eltern besuchen und die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen hatten sich in Eigeninitiative oder mit Hilfe des Landratsamtes Schnupperpraktikums-stellen gesucht, die Mädchen in eher typischen Männerberufen und die Jungen in eher typischen Frauenberufen.


Birgit Härtling-Hobitz

Wir 5. Klassen machen Theater

„In den letzten Schulwochen läuft doch sowieso nichts mehr!“ „Von wegen: Wir machen Theater! Und das alles hat uns Riesenspaß gemacht“. Sagen zwei Fünftklässerinnen am Ende der drei Theatertage. „Vom Proben, bis hin zum Stücküberlegen und natürlich auf der Bühne stehen“.

Am Armin-Knab-Gymnasium haben alle 6 fünften Klassen drei Tage lang mit den Theaterlehrerinnen und -lehrern und weiteren engagierten Lehrerinnen Theater inszeniert und sich so zum Jahresabschluss in ihren Klassen noch einmal auf eine besondere Entdeckungsreise gemacht.

Neben einem Einblick in die Geschichte und Kultur des Theaters wurden in theaterpraktischen Übungen Wahrnehmung, Stimme und Körper geschult und die Schülerinnen und Schüler durften sich zum Thema „Mensch und Natur“ eigene Gedanken für kleine Kurzstücke machen.

Am ersten Tag konnten sie darüber hinaus auch noch gebannt dem Stück „Typisch Kinder“ der Unterstufentheatergruppe zusehen und richtig mitfiebern. Und auch die Technikgruppe des AKG nutzte die Tage zum Ausprobieren neuer Geräte und Ausleuchten der Bühne.

An den beiden anderen Tagen galt es dann, die Stückideen zu vervollkommnen und einzustudieren. Eine anstrengende, aber sehr euphorische Angelegenheit.

Schließlich war es dann so weit und die kleinen SchauspielerInnen konnten die Bretter, die die Welt bedeuten, betreten und ihr Publikum überzeugen.

Auf dem Programm standen beispielsweise „Rotkäppchen mal anders“, aber auch die szenische Darstellung der Ballade „Die Brücke am Tay“, in der Theodor Fontane seine Skepsis gegenüber der modernen Technik äußert. Überhaupt machten sich die SchülerInnen in ihren eigenen Stücken viele Gedanken um das Verhältnis des Menschen zur Natur, was auch besonders eindrucksvoll in „Der Mensch vor dem Gericht der Tiere“, in kleinen Szenen zur Umweltzerstörung oder bei einer Abenteuergeschichte im Urwald deutlich wurde. Auch die Gartenschau war natürlich Schauplatz eines Stückes. 

Nach dem wohlverdienten Applaus bedankten sich einige Schüler bei den Lehrern für diese tolle Erfahrung und auch die Zuschauer zeigten sich beeindruckt darüber, was man in drei Tagen auf die Beine stellen kann.

Weitere Jungen und Mädchen kamen nach Schulschluss zurück in die Turnhalle, um den Technikern beim Abbauen über die Schulter zu schauen und sich noch einmal auf die Bühne zu stellen. „Schade, dass alles schon wieder vorbei ist.“ Melancholisch und stolz zogen sie ihrer Wege.