Mathematik, Physik, Informatik
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Schwebende Überraschungseier

4. AKG-Plastik-Ei-„Rennen“ (The Great Egg Race)

Mit welcher Konstruktion schwebt ein Kinderüberraschungsei möglichst langsam aus 5m Höhe zu Boden? Dies war die Frage des diesjährigen 4. Egg-Race – einem Physik-Wettbewerb der etwas anderen Art an unserer Schule.

Für einen neuen Teilnehmerrekord sorgten 34 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, die in 22 Teams zum Abschluss des Elternsprechtages um den Sieg wetteiferten. Bei der Konstruktion ihrer Vorrichtung, die von außen nicht beeinflusst werden durfte, konnten die Teilnehmer die Materialien frei wählen. Mit Ausnahme von Auftriebsgasen war alles zugelassen.

Während die meisten Teams Fallschirme bevorzugten, baute Vera Lamprecht (7. Klasse) einen großen, leichten Segelgleiter. Damit hielt sie das Ei 7,85s in der Luft und schwebt so zielsicher zum Sieg. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten das Team von Max Aurbach, Steffen Born und Christian Schmidt (10. Klasse), sowie das Team Eggstreme von Barbara Schiemann, Andrea Grünwald und Anna Gerner (K12).

Einen Sonderpreis für eine ausgefallene Konstruktion erhielt Sarah Och (10B), die ihr Überraschungsei an einem selbstgebauten Rotor befestigte.

Im Anschluss an die Preisverleihung bedankte sich Physiklehrer Ulrich Böhm, der den Wettbewerb mit den Kollegen der Fachschaft Physik organisiert hatte, bei der Sparkasse Mainfranken in Kitzingen für die großzügige Spende der Preisgelder in Höhe von 100 Euro. Er versprach eine Fortsetzung des physikalischen Wettbewerbs im kommenden Schuljahr mit einer neuen spannenden Aufgabe.

Ulrich Böhm, Tilo Hemmert

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Von der Natur lernen

NanoShuttle weckt bei Schülern Interesse an Nano-Technologie


Oberflächen, an denen kein Schmutz haften bleibt. Socken, die nie stinken. Unzerbrechliche Tennisschläger. All das ist keine Zukunftsmusik, das gibt es bereits. Hinter diesen Entwicklungen steckt Nanotechnik. Schülerinnen und Schüler des Armin-Knab-Gymnasiums konnten sich am 09.06.2011 über diese Zukunftstechnologie informieren und sie selbst in kleinen Experimenten ausprobieren.


Ein Team aus jungen Wissenschaftlern der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. war mit dem NanoShuttle zu Besuch an der Schule. In einem Kleinbus hatte es verschiedene Hightech-Mikroskope und Nano-Experimentiermaterialien mitgebracht. Bei einem Vortrag und Film erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen zunächst Grundlegendes über die Chancen, aber auch die Risiken dieser Technologie. In einprägsamen Beispielen wurden immer wieder Parallelen zwischen der Natur und der technischen Anwendung gezogen. So ist das scheinbar glatte Blatt einer Lotusblüte mikroskopisch betrachtet sehr zerklüftet. Daher perlen Wasser und Schmutz gut ab. Diesen Effekt nutzt man inzwischen bei Fliesen, Dachziegel oder sich selbstreinigenden Gläsern.


Nach diesem ersten Einblick in die Welt der kleinsten Teilchen konnten die Jugendlichen selbst an verschiedenen Stationen ausprobieren, welche Anwendungsmöglichkeiten die Nanotechnologie bietet.


Den Abschluss des interessanten Tages bildete eine Diskussion mit einem Studenten der Nanotechnologie über sein Studium und anschließende Berufsperspektiven. Dabei wurde deutlich, dass in der Nanotechnologie die Grenzen der klassischen Disziplinen überwunden werden. Biologen, Chemiker und Physiker müssen mit vielen anderen Wissenschaftlern und Technikern zusammenarbeiten, um Fortschritte zu erzielen.


Die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Gerbrunn bei Würzburg. Sein Ziel ist, Kinder und Jugendliche für Nanotechnologie und andere Zukunftstechnologien zu begeistern und ihnen Anregungen zu geben, wie sie diese Begeisterung weiter entwickeln und erhalten können.


Tilo Hemmert

6. AKG Egg-Race

Zum sechsten Mal wurde am Armin-Knab-Gymnasium ein Hühnerei-Rennen veranstaltet. Die diesjährige Aufgabe war, ein wassergetriebenes Gefährt zu bauen, das ein rohes Hühnerei so weit wie möglich transportiert. Das Gefährt durfte dabei nur durch die mechanische Energie angetrieben werden, die mit Hilfe von fünf Litern Wasser und einer maximalen Höhe von einem Meter gewonnen werden kann.

Der Gewinner, Pascal Köhne (Q11), verpackte sein Hühnerei in einen aufgeschnittenen Softball, der von einem ausgelenkten Pendel, an dem die fünf Liter Wasser hingen, angestoßen wurde. Er erreichte damit eine Weite von 18m.

Die Zweitplazierten (Sophia Forster und Christina Neeser 7B) verwendeten eine ganz andere Technik. Sie bauten einen Wagen, auf dem ein fünf Liter Kanister an einer Schnur in einem Meter Höhe hing. Das andere Ende der Schnur war mehrfach um die Hinterachse des Wagens gewickelt. Beim Hinabsinken des Gewichtes wickelte sich die Schnur ab und trieb den Wagen an. Aufgrund der beträchtlichen Reibung erreichte der Wagen eine Weite von knapp 4 Metern.

Die Bestplazierten erhielten Geldpreise, die, wie schon in den vergangenen Jahren, von der Sparkasse Mainfranken gespendet wurden.


Text und Bild: Ulrich Böhm

7. AKG-Hühnerei-Rennen (The Great Egg Race)


Zum siebten Mal wurde am Armin-Knab-Gymnasium ein Hühnerei-Rennen veranstaltet. In diesem Jahr war folgende Aufgabe von den Teilnehmern zu lösen:

„Baut ein Gefährt, das ein frisches Hühnerei so weit wie möglich transportiert. Dabei darf nur die Energie genutzt werden, die in einem Gummiband gespeichert werden kann.

Für den Wettbewerb werden Hühnereier mit einem Mindestgewicht von 55 g und normale Haushaltsgummis (Einweckgummis) zur Verfügung gestellt.“

Des Weiteren wurden für das Bauen des Gefährtes sowie das Rennen selbst ein paar Regeln festgelegt, um einheitliche Wettkampfbedingungen zu gewährleisten.

Der Wettbewerb wurde, wie schon in den vergangenen Jahren, nach dem ersten Elternsprechtag durchgeführt.

Zahlreiche Teams aus der siebten bis zwölften Jahrgangsstufe nahmen an dem Wettbewerb teil.

Den ersten Platz belegte Marius Schneider (8D) mit einer beachtlichen Weite von fast 21m.

Für diesen unangefochtenen 1. Platz erhielt Marius eine Urkunde sowie ein Preisgeld in Höhe von 40 €. Auf Platz 2 landeten Florian Forster und Sven Steinberger (beide 9C) mit einer Weite von knapp 10m. Für ihren zweiten Platz erhielten sie ein Preisgeld von 30€.

Als 3. Preisträger gingen das Team Joachim Brönner und Lukas Köhler (beide 7A) nach Hause. Ihr selbst konstruiertes Fahrzeug erreichte knapp 9m. Beide freuten sich über 20 € und die Urkunde. Die Jury prämierte auch noch das Gefährt von Michael Rappert (7D), welches durch seine originelle Gestaltung auffiel, mit dem Preis für das beste Design in Höhe von 10 €.

Wir gratulieren nochmalig allen Preisträgern und bedanken uns bei der Sparkasse Mainfranken in Kitzingen für die großzügige Spende der Preisgelder.

Ulrich Böhm