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Simon Goller bei Deutscher Schülerakademie


Kitzingen/Papenburg. Auch dieses Jahr stellte das Armin-Knab-Gymnasium wieder einen Teilnehmer bei der Deutschen Schülerakademie. Simon Goller beschäftigte sich bei der NachhaltigkeitsAkademie Papenburg vom 7. bis 21. August intensiv mit dem Themenkomplex Klimawandel.

Ausgewählt für die Teilnahme an der Akademie wurden insbesondere Schülerinnen und Schüler, die über eine weit überdurchschnittliche intellektuelle Befähigung sowie eine ausgeprägte Leistungsmotivation und Anstrengungsbereitschaft verfügen und diese bereits unter Beweis gestellt haben. Die Aufnahmequote betrug 59%.

Die Deutsche Schülerakademie wurde 1993 durch einen Beschluss des Bundestags als Begabtenförderungsmaßnahme für Oberstufenschüler ins Leben gerufen. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziel ist es eine intellektuelle und soziale Herausforderung zu bieten, die Schüler zu fördern und miteinander in Kontakt zu bringen und selbstständig arbeiten zu lassen. Dieses Jahr fanden neun Akademien mit insgesamt ca. 1000 Teilnehmern statt. Es wurden Kurse aus den Bereichen Mathematik, Natur-, Ingenieur-, Geistes- und Sprachwissenschaft und aus dem künstlerisch-musischen Bereich angeboten, die auf den Niveau der ersten Hochschulsemester stattfinden sollten. In den letzten Jahren konnte das Armin-Knab-Gymnasium im Rahmen seiner Begabtenförderung immer wieder einen Teilnehmer bei der Deutschen Schülerakademie stellen.

Gemeinsam mit 104 anderen Teilnehmern aus ganz Deutschland und von Deutschen Schulen aus Großbritannien, Südafrika, Ägypten oder Frankreich machte Simon Goller sich auf den Weg nach Papenburg im Emsland.

Mit dieser Akademie hatte er sich für ein ganz besonderes Angebot beworben: Die verschiedenen Kurse näherten sich dabei dem gesellschaftlich topaktuellen Thema und komplexen wissenschaftlichen Forschungsgebiet „Klimawandel“ aus der Blickweise völlig verschiedener Fachbereiche. In seinem Kurs „Klimawandel und Biodiversität“ wurden die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die genetische Vielfalt der Arten untersucht. So führt die Verschiebung der Klimazonen dazu, dass Arten aus ihren natürlichen Lebensräumen verdrängt werden und aussterben. Auch Bioenergieprojekte wurden dabei untersucht: Stellen sie auf den ersten Blick einen positiven Beitrag zum Klimaschutz dar, zeigt eine genauere Betrachtung, dass die Verlagerung der Anbauflächen für Lebensmittel auch zu Waldabholzung und Biodiversitätsverlust führen kann. Ein konkretes Biomassekraftwerk vor Ort wurde bei einer Besichtigung eines landwirtschaftlichen Betriebs anhand verschiedener Kriterien unter ökologischen Gesichtspunkten bewertet.

Außer zu den eigentlichen Kursstunden gehörten zum Tagesablauf bei der Akademie auch zahlreiche andere Angebote, wie ein vielfältiges Sportprogramm, Musikangebote, Theater, Fahrradtouren, ein Kurs im Lateinisch sprechen u. v. m. Bei einer Exkursion in die bekannten Meyer-Werft wurde erklärt, welcher Aufwand für die Konstruktion eines Kreuzfahrtschiffes getrieben werden muss, um den Ansprüchen von Passagieren und Reedereien gerecht zu werden und eine hohe Energieeffizienz zu erreichen, und welche dualen Studiengänge im Schiffsbau angeboten werden. Auch die Kursleiter der SchülerAkademie berichteten von ihren Erfahrungen mit Stipendien oder Studium im Ausland.

Bei der Akademie wurde viel Wert auf die eigenständige Arbeit und die Möglichkeit zur organisatorischen Mitwirkung bei der Akademie gelegt, die auch rege wahrgenommen wurde. Auch persönliches Engagement für unser Klima wurde gefördert und die Berechnung und Reduzierung der eigenen Emissionen diskutiert.

Insgesamt waren die zwei Wochen „eine spannende und lehrreiche Zeit, die wohl immer in Erinnerung bleiben wird, und die dortigen Erfahrungen werden auch auf vielfache Weise in der heimischen Schule eingebracht werden können“, wie Simon Goller sagt. Auch nach der Akademie enden jedoch nicht die gemeinsamen Aktivitäten: Nachtreffen werden geplant und über den Club der Ehemaligen e. V. ist eine weltweitaktive Vereinigung gegeben, die zu verschiedenen Veranstaltungen einlädt.

Weitere Informationen: Der Schutz des Klimas erfordert umweltbewusstes Handeln von uns allen. Mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes können Sie ihre persönlichen Emissionen zu berechnen und Verbesserungsvorschläge erhalten. Sie finden ihn unter http://uba.klima-aktiv.de/.



Abbildung: Simon Goller vor einer Kurzumtriebsplantage mit Weiden zur Weiterverarbeitung zu Hackschnitzeln, bei Ihlow (Ostfriesland)

Ferienseminar für besonders begabte Schüler – Spannend Neues lernen


Vom 2. bis 7. August 2010 fand in Würzburg das erste unterfränkische Ferienseminar statt, zu dem besonders interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe unterfränkischer Gymnasien eingeladen waren. Diese trafen sich dann in der ersten Ferienwoche in den Räumen des Matthias-Grünewald- Gymnasiums. Als Unterkunft diente das dazugehörige Internat – was auch mal eine interessante Erfahrung war. 


Organisiert worden war das Seminar von der MB – Dienststelle Unterfranken und die Schüler erwartete ein vielfältiges, kontrastreiches Programm. Referenten aus Wirtschaft, Kultur, Naturwissenschaften, Theater und Politik stellten interessante Themen vor und  auch die Besuche von verschiedenen Fakultäten  der Würzburger Julius – Maximilian – Universität boten interessante Einblicke. Dabei blieb es jedoch keinesfalls bei trockener Theorie – im Gegenteil: nach den Vorträgen stand das eigene, praxisbezogenen Arbeiten im Vordergrund. So wurden im Bereich der Physik Windkanäle und andere physikalische Experimente getestet und bei den Biologen anhand von DNA überprüft, welche Tiere hier zu Wurst verarbeitet wurden. Und sogar logistische Planungsabläufe wurden mit einer Schiffchenfaltfabrik auf unterhaltsame Weise anschaulich. Eine Stadtführung in Schweinfurt und der Besuch der dortigen Kunsthalle ergänzten das Programm ebenso wie ein Theaterstück im Klassenzimmer.


Doch damit noch nicht genug. In vier verschiedenen Workshops wurde jeden Tag intensiv an einem Thema gearbeitet. Die Ergebnisse stellten die Gruppen für Improtheater, Percussion, Entspannungsübungen und Videoarbeit am Ende des Seminars den übrigen Teilnehmern im Café Kairo vor – ein gelungener Abschluss einer interessanten Woche.


Auch wenn ich zunächst etwas skeptisch war, muss ich doch sagen, dass sich diese Woche wirklich gelohnt hat und viele neue spannende Erfahrungen vermittelt hat. Außerdem war es toll, sich mit Schülern anderer Gymnasien auszutauschen und neue Freundschaften zu knüpfen.

Daher kann ich nur hoffen, dass auf dieses 1. Seminar noch viele weitere folgen, sodass auch andere Schüler die Möglichkeit erhalten, auf interessante Weise Neues zu erfahren und zu vertiefen.


Selina Schätzlein, K13

Amar Hekalo vom AKG bei Uni-Pilotprojekt


Das Kultusministerium fördert besonders begabte Gymnasiasten mit einem Pilotprojekt der Würzburger Julius-Maximilians-Universität und der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Das Projekt ‚Unitag‘ startete Anfang Mai mit 25 Gymnasiasten aus Unterfranken und Oberbayern. Das Ziel ist es, an einem Tag pro Woche begabten und interessierten Schülerinnen und Schülern einen vertieften Einblick in möglichst unterschiedliche Wissenschaftsbereiche  an den beiden Universitäten zu ermöglichen.  Vom Kitzinger Armin-Knab-Gymnasium ist Amar Hekalo, Q 11, bei diesem interessanten  Pilotprojekt dabei.

Margit Hofmann

AKG-Schüler bestehen Hochbegabtenprüfung 2011


Philipp Sacher und Selina Schätzlein vom Armin-Knab-Gymnasium in Kitzingen haben die Hochbegabtenprüfung beim Ministerialbeauftragten in Würzburg bestanden. Philipp gelang es sogar, bravourös als Jahrgangsbester bei 65 Kandidaten abzuschneiden.  Da bereits die Zulassungshürden zu dieser Prüfung sehr hoch liegen und in der Prüfung sich nur die besten Abiturienten messen,  ist das erfolgreiche Abschneiden ein besonderer Erfolg. Mit den beiden  Abiturienten freuen sich deshalb die Kursleiter und Schulleiterin Margit Hofmann, die der Schülerin  herzlich zu ihrem Erfolg gratulierte. Beide  bestachen bereits durch hervorragende Facharbeiten und herausragende schulische Leistungen. Selina Schätzlein ist neben ihren schulischen Leistungen auch musisch begabt, spielt Theater und Querflöte im Orchester. Für das religiöse Leben der Schule hat sie sich intensiv eingesetzt in der Gruppe ‚Life‘, die wöchentliche eine meditative Veranstaltung für Mitschüler anbietet. Sie war Frühstudentin an der Universität Würzburg und hat einen fünfmonatigen Auslandsaufenthalt in Neuseeland absolviert. Philipp Sacher ist seit vier Jahren Frühstudent an der Uni Würzburg, wo er in Geographie Vorlesungen und Übungen belegt und  mit einem Examen abgeschlossen hat. Mehrfach gehörte er dabei zu den Semesterbesten. Philipps strebt nun eine Fortsetzung seines  Geographiestudiums an. 

Teilnahme am unterfränkischen Ferienseminar


Vom 01.08 – 05.08.2011 besuchte ich das 2.unterfränkische Ferienseminar für vielseitig interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler im Matthias-Grünewald-Gymnasium in Würzburg. Mit 24 anderen Teilnehmerinnen und -nehmern und zwei Betreuern im anliegenden Internatskomplex untergebracht, verbrachte ich fünf anregende und interessante Tage. Jeden Tag gab es Vorträge zu vielen verschiedenen Themen. Von Gestik in verschiedenen Ländern oder Tontechnikforschung über den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern bis hin zu einer Lesung des Buches „Leibniz war kein Butterkeks“ von einem Philosophen und seiner Tochter, mit anschließender Diskussionsrunde, welches für mich eines der Highlights der Woche darstellte, war wohl für jeden etwas in seinem Interessenbereich dabei. Natürlich stand aber auch noch vieles andere auf dem Programm. An einem Tag z.B. durften wir in den neuen biologischen und chemischen Lehr-Lern-Labors der Universität Würzburg experimentieren. Jeden Abend wurde außerdem in Gruppen an einem von vier Projekten gearbeitet, deren Ergebnisse am letzten Tag präsentiert wurden. Neben dem Projekt „Improtheater“ an dem ich teilnahm, gab es auch ein Hip-Hop-Projekt, ein Entspannungsprojekt und ein Rhythmusprojekt. Alles wurde aber auch noch durch ein gutes Freizeitprogramm aufgelockert. So besuchten wir einmal eine Kletterhalle und konnten uns jeden Tag nach dem Mittagessen bei Fußball oder Hockey auspowern. Abschließend kann man sagen, dass es v.a. wegen der sehr freundschaftlichen Atmosphäre und der viele tollen Leute, die ich kennengelernt habe und mit denen ich auch jetzt noch in Kontakt stehe, eine sehr schöne Woche war.


Pascal Köhne, Q12 AKG